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Geschrieben von: Unbekannt
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| Zum Frohen Fest Ja, ja, die liebe Osterzeit ist für uns Osterhase weit und breit die schwerste Zeit im ganzen Jahr, denn brave Kinder, das ist klar, bekommen viele bunte Eier geschenkt zur Auferstehungsfeier.  Da heißt es Tag für Tag sich plagen, die schweren Eierkörbe tragen, dann wochenlang den Pinsel führen und immer wieder Farbe rühren, die schönsten Muster daraus machen und dabei kein Ei zerkrachen! Ja die runden Eier malen mit ihren dünnen, zarten Schalen, die blauen, gelben, grünen, roten ist schwer auch für geschickte Pfoten. Doch soll uns keine Müh' verdrießen, weil wir viele liebe Kinder wissen, die fleißig rechnen, schreiben, lesen und meistens sind - auch brav gewesen. Den Kindern bringen wir vielleicht ein Häslein, das uns selber gleicht; das ist so lieb, ja lieb zum Fressen! - Drum wird's nach Ostern aufgegessen. | |
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Ostermorgen Die Lerche stieg am Ostermorgen empor ins klarste Luftgebiet und schmettert' hoch im Blau verborgen ein freudig Auferstehungslied. Und wie sie schmetterte, da klangen es tausend Stimmen nach im Feld: Wach auf, das Alte ist vergangen, wach auf, du froh verjüngte Welt! Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen, und lobt den Herrn mit frohem Schall! Wacht auf im Frühlingsglanz der Sonnen, ihr grünen Halm' und Läuber all! Ihr Veilchen in den Waldesgründen, ihr Primeln weiß, ihr Blüten rot, ihr sollt es alle mit verkünden: Die Lieb ist stärker als der Tod. Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen, die ihr im Winterschlafe säumt, in dumpfen Lüften, dumpfen Schmerzen ein Gott entfremdet Dasein träumt. Die Kraft des Herrn weht durch die Lande wie Jugendhauch, o lasst sie ein! Zerreißt wie Simson eure Bande, und wie die Adler sollt ihr sein. Wacht auf, ihr Geister, deren Sehnen gebrochen an den Gräbern steht, ihr trüben Augen, die vor Tränen ihr nicht des Frühlings Blüten seht, ihr Grübler, die ihr fern verloren Traum wandelnd irrt auf wüster Bahn, wacht auf! Die Welt ist neugeboren, hier ist ein Wunder, nehmt es an! Ihr sollt euch all des Heiles freuen, das über euch ergossen ward! Es ist ein inniges Erneuen, im Bild des Frühlings offenbart. Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte, jung wird das Alte fern und nah. Der Odem Gottes sprengt die Grüfte - wacht auf ! Der Ostertag ist da. Titel: Ostermorgen Autor: Emanuel Geibel (1815-1884) |
Ostergedicht Ja, der Winter ging zur Neige, holder Frühling kommt herbei, lieblich schwanken Birkenzweige, und es glänzt das rote Ei.
Schimmernd wehn die Kirchenfahnen bei der Glocken Feierklang, und auf oft betretnen Bahnen nimmt der Umzug seinen Gang. Geschrieben von: Ferdinand von Saar: (1833-1906) |
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Zur Osterzeit
Zur Osterzeit
Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
Jetzt grünet, was nur grünen kann,
die Bäum` zu blühen fangen an.
So singen jetzt die Vögel all.
Jetzt singt und klingt die Nachtigall.
Der Sonnenschein jetzt kommt herein
und gibt der Welt ein` neuen Schein.
Die ganze Welt, Herr Jesus Christ,
zur Osterzeit jetzt fröhlich ist.
Titel: Zur Osterzeit
Autor:
Friedrich Spee von Langenfeld
(* 25. Februar 1591 in Kaiserswerth bei Düsseldorf; † 7. August 1635 in Trier)
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Geschrieben von: ( Volksgut )
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Unterm Baum im grünen GrasSitzt ein kleiner Osterhas'! Putzt den Bart und spitzt das Ohr, Macht ein Männchen, guckt hervor. Springt dann fort mit einem Satz Und ein kleiner frecher Spatz Schaut jetzt nach, was denn dort sei. Und was ist's? Ein Osterei!
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